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Raiffeisen Super League 2017/2018
Sa 14.04.18, 19:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

1 : 2
(0:0)

GC VERLIERT GEGEN DEN FC ST.GALLEN 1879

Der Grasshopper Club Zürich unterliegt dem FC St.Gallen 1879 mit 1:2. Jeffren brachte die Hoppers in der 75. Spielminute per Elfmeter in Führung. Danach drehten die Ostschweizer die Partie durch zwei späte Tore.

Nach der Trennung von Cheftrainer Murat Yakin stand beim Spiel gegen den FC St.Gallen 1879 das Interims-Trio Walther, Schnarwiler, Jankowski am Spielfeldrand. Die Aufstellung wurde im Vergleich zu den letzten Partien nicht gross verändert.

In der Startphase war das Spiel ziemlich ausgeglichen. Der Ball befand sich oft im Mittelfeld und zwingende Torchancen waren Mangelware. Die erste Torgelegenheit der Partie gehörte in der 5. Spielminute den Hoppers: Bergström ging in der Verteidigung der Ostschweizer vergessen. Sein Pass ins Zentrum kam aber leicht in den Rücken von  Basic. Wäre das Zuspiel ein wenig genauer gewesen, hätte es sehr gefährlich werden können. Obwohl die St.Galler durch zwei Standardsituationen nah vors GC-Tor kamen, hatte Lindner in den ersten 25 Minuten einen sehr ruhigen Abend – gleiches galt für sein Gegenüber im Tor der Ostschweizer. Dann kamen die Hoppers zu ihrem zweiten Abschluss: Kodros Weitschuss segelte weit übers Tor. Kurze Zeit später probierte sich Andersen aus der Distanz; auch er leider erfolglos. GC spielte im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit engagierter als der Gegner und näherte sich dem Tor der Ostschweizer mit jedem Angriff ein wenig mehr. In der 41. Spielminute war es Basic, welcher heute eine offensivere Rolle einnahm als in den letzten Spielen, der die Hereingabe von Jeffren knapp am Gehäuse vorbei lenkte. Obwohl die Stadtzürcher immer besser in die Partie fanden, stand es zur Pause 0:0.

Nach dem Wiederanpfiff kam GC bereits nach wenigen Sekunden zu zwei grossen Torchancen. Zuerst klärte Stojanovic eine Hereingabe von Lika unkonventionell mit einer Hand ab. Hefti bereinigte die Situation schliesslich knapp vor Kodro. Der Bosnier kam kurz darauf im Strafraum zu einem weiteren Abschluss: Der Versuch landete aber in der grünen Mauer und nicht im Tor. In der 49. Spielminute hatte dann Jeffren die Möglichkeit, seine Farben per Freistoss in Führung zu schiessen, doch sein Schlenzer klatschte nur an den Pfosten - schade! Der Stadtzürcher Traditionsverein kam spielbestimmend aus der Pause und es folgten weitere Tormöglichkeiten. Eine davon hatte wieder Jeffren: Der Venezolaner stürmte in der 55. Spielminute alleine auf Stojanovic zu. Leider legte er sich den Ball im wichtigsten Moment zu weit vor und prallte mit dem herausstürmenden Torwart der Ostschweizer zusammen. Da wäre der Pass auf den freistehenden Kodro die bessere Entscheidung gewesen. Bei dieser Aktion verletzte sich Stojanovic und musste durch Lopar ersetzt werden. Lange Zeit ging das Spiel nur noch in eine Richtung. In der 72. Spielminute wurde Basic schön in die Tiefe geschickt. Im Strafraum setzte er zu einem Trick an und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden – Elfmeter für GC! Jeffren verwandelte souverän und brachte die Hoppers hochverdient in Führung. Captain Basic verletzte sich beim Foul vor dem Penalty und musste den Platz verlassen. Für ihn kam Pusic in die Partie. Nach dem Rückstand machten die St.Galler wieder mehr Druck und kamen nach einem Eckball in der 83. Spielminute durch Musavu-King zum Ausgleichstreffer. In der letzten offiziellen Spielminute konnten die Ostschweizer durch einen Kopfball fast in Führung gehen, doch Lindner parierte bravourös! In der Nachspielzeit war es Ben Khalifa, der für die St.Galler zum 2:1 traf. Trotz einer guten Leistung holten die Hoppers durch zwei späte Gegentore keine Punkte.

Mathias Walther fasste die Partie bei der Pressekonferenz nach dem Spiel folgendermassen zusammen: «Die ersten zehn Minuten brauchten wir, um ins Spiel zu finden. Danach sah ich eine Mannschaft mit mehr Selbstvertrauen und Kampfwillen. In der zweiten Halbzeit dominierten wir das Spielgeschehen und wurden durch den Elfmeter mit dem 1:0 belohnt.» Weiter sagt Walther: «Die darauffolgenden Minuten verliefen für uns unglücklich. Wir waren aufgrund von Verletzungen zu Wechseln gezwungen und St.Gallen kam besser ins Spiel. Es ist natürlich sehr bitter, wenn man in der Nachspielzeit noch das zweite Gegentor bekommt.»

Marko Basic ist für Abklärungen wegen seiner Verletzung auf dem Weg ins Spital.

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