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Raiffeisen Super League 2017/2018
So 11.02.18, 16:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

1 : 2
(1:0)

GC VERLIERT KNAPP GEGEN LUZERN

Trotz einer guten Leistung verlieren die Hoppers gegen den FC Luzern mit 1:2. Nach der ersten Halbzeit führte GC durch das Tor von Lavanchy (20.) mit 1:0. Kurz vor Schluss gelang den Innenschweizern durch zwei Tore noch die Wende zum 1:2-Schlussresultat.

Bereits beim Anspiel zeigten die Hoppers, in welche Richtung das Spiel verlaufen soll. Sechs Spieler stürmten nach dem Anpfiff sofort in die gegnerische Hälfte. Obwohl dabei keine grosse Gefahr aufkam, war die Message klar: Angriff ist die beste Verteidigung. Nach drei gespielten Minuten kam Vilotic nach einem Eckball mit dem Kopf an die Kugel. Er brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball, um Omlin in Bedrängnis zu bringen. GC spielte aufsässig und drängte die Innenschweizer weit in die eigene Hälfte zurück. Die Luzerner mussten sich in der Anfangsphase aufs Kontern beschränken - erfolglos. Der Stadtzürcher Traditionsverein war in der Startviertelstunde das klar aktivere Team. Die Zweikämpfe gingen meist an Blauweiss, jedoch schlichen sich teils auch Fehlpässe im Aufbauspiel ein. Nach 20 gespielten Minuten setzte sich Lika auf der rechten Seite herrlich gegen Lustenberger durch. Er hatte das Auge für den aufgerückten Lavanchy, welcher den Ball in Bedrängnis und aus spitzem Winkel mit der Hacke ins Tor lenkte -  1:0 für GC! Die Hoppers machten weiter Druck und wollten mehr. Nach einer halben Stunde war die Führung mehr als verdient. Die erste Torchance der Luzerner datiert aus der 32. Minute: Rodriguez ging in der Mitte vergessen und verfehlte das Gehäuse mit seinem Flachschuss aus rund 16 Metern nur knapp. Danach ging es wieder im gleichen Muster weiter wie zuvor - GC spielte und Luzern verteidigte. Ausser einem Weitschuss von Jeffren war chancenmässig lange nichts mehr dabei. Kurz vor der Pause kamen die Stadtzürcher wieder zu einem Eckball. Der zweite Ball landete - wie schon beim 0:2 gegen Sion - vor die Füsse von Bajrami. Dessen Schuss parierte Omlin stark. Eine noch bessere Parade gab es nur wenige Sekunden später auf der anderen Seite. Schneuwly kam aus kurzer Distanz völlig frei zum Kopfball. Lindner klärte jedoch weltklasse! Danach war Pause.

Dem FC Luzern gelang der bessere Start in die zweite Halbzeit. Diese Druckphase dauerte nur fünf Minuten an. Danach gehörte die erste gute Chance des zweiten Durchgangs den Hoppers. Bajrami wurde von Lavanchy in den Strafraum geschickt. Nach einer Körpertäuschung schlenzte er das Leder knapp über das Tor. Nur kurze Zeit später könnte Kapic Jeffren lancieren. Der Bosnier probierte es aber auf eigene Faust und scheiterte an Omlin. In der 55. Spielminute war es erneut Kapic, welcher zum Abschluss kam. Sein Schuss streifte knapp am weiten Pfosten vorbei - Schade! Kurz darauf wurde es  für einmal vor dem GC-Tor gefährlich. Das Geschoss vom eingewechselten Gvilia konnte Lindner gerade noch um den Pfosten lenken. In der 68. Minute kam Djuricin für Jeffren in die Partie. Direkt nach seiner Einwechslung kam der Österreicher zu einer guten Möglichkeit. Sein abgelenkter Schuss verfehlte das Tor schliesslich knapp. Rund zehn Minuten später gelang GC fast das 2:0. Ein flach getretener Freistoss von links wurde von einem Luzerner gefährlich auf das eigene Tor abgelenkt. Dort sprang der Ball zweimal auf die Latte. Leider konnte kein Hopper davon profitieren und die Luzerner klärten die Kugel aus dem Getümmel. Die Luzerner gingen allgemein konsequenter mit ihren Torchancen um. So kam es, dass Juric seine erste Möglichkeit (nach 80 gespielten Minuten) zum 1:1-Ausgleich verwertete. Im nächsten Angriff der Innenschweizer fasste sich Schneuwly ein Herz und brachte seine Farben mit 1:2 in Führung. Kurz vor Schluss hatte Djuricin noch die Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Der Ball versprang ihm jedoch unglücklich. Trotz einer sehr guten Leistung in der ersten Halbzeit und mehreren Torchancen in der zweiten verloren die Hoppers das Spiel unglücklich mit 1:2.

Cheftrainer Yakin meint nach der Partie: «Ich habe von meiner Mannschaft von Beginn weg eine starke Leistung gesehen. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir sehr druckvoll gespielt und sind gut in die Zweikämpfe.» Auch in der zweiten Halbzeit attestiert Yakin seiner Elf einen kämpferischen Auftritt - vor allem am Anfang: «Wir starteten auch gut in die zweite Hälfte. Hätten wir ein bisschen cleverer gespielt, wäre sicherlich das zweite Tor gefallen.» Trotzdem reichte es nicht, Punkte in Zürich zu behalten. «Nach dem Ausgleich wollte ich das Unentschieden halten.» Zusammenfassend sagt Yakin, dass man einen grossen Aufwand betrieben und trotzdem ein bisschen unglücklich verloren habe.

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