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Raiffeisen Super League 2017/2018
Do 10.08.17, 20:00 Uhr | St. Jakob-Park, Basel

3 : 2
(2:0)

NIEDERLAGE IN BASEL TROTZ AUFHOLJAGD

GC holt nach einer Steigerung in der zweiten Hälfte beinahe einen 0:3-Rückstand auf, verliert das Spiel gegen den FC Basel aber trotzdem knapp mit 3:2 (2:0). Die Tore der Hoppers erzielten Andersen (70.) und Vilotic (77.).

Wie schon im letzten Spiel in Luzern starteten die Hoppers defensiv solid in die Partie. Der Gastgeber kontrollierte das Spielgeschehen, blieb jedoch lange Zeit ohne zwingende Torchance. GC stand weiterhin kompakt, konnte im Spiel gegen vorne gleichwohl keine nennenswerten Chancen kreieren. Zum einen waren die Zuspiele in die Spitze zu fehleranfällig, zum anderen war es der FCB, der auch in der Defensive ein tadelloses Spiel ablieferte. Eine halbe Stunde war gespielt, als Rotblau das erste Mal gefährlich nahe an das Tor der Zürcher kam und prompt landete das Leder im Netz. Xhakas scharfes Zuspiel in die Mitte wurde von GC-Captain Vilotic mit der Brust unglücklich ins eigene Torgehäuse abgelenkt – 1:0 für den FCB. Nach dem ersten Schock schienen sich die Grasshoppers wieder gefangen zu haben. Kurz vor der Pause (43.) trafen die Basler jedoch erneut. Bua scheiterte vorerst am hervorragend reagierenden Lindner, van Wolfswinkel staubte jedoch zum 2:0-Halbzeitstand ab.

Nach dem Pausentee neutralisierte sich das Geschehen weitgehend. Die Basler liessen den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren. GC blieb wie schon in der ersten Hälfte bemüht, aber offensiv unauffällig. In der 60. Minute zeigte Schiedsrichter Hänni zurecht auf den Elfmeterpunkt. Zesiger brachte Oberlin innerhalb des Strafraums zu Fall. Der holländische Stürmer van Wolfswinkel verwertete den Penalty zum 3:0. Das Spiel schien gelaufen: der FCB verwaltete und GC setzte vorerst alles daran, eine höhere Niederlage zu verhindern. Plötzlich schlichen sich jedoch beim Meister Fehler ein, die Andersen in der 70. Minute auszunützen wusste. Der dribbelstarke Däne umspielte mehrere Gegenspieler und schloss mit einem satten Flachschuss aus 18 Meter zum 1:3 ab. Der Gastgeber schien jedoch wenig beeindruckt. Dies nutzte GC aus und spielte nun frech nach vorne. Cheftrainer Bernegger wechselte mit Avdijaj und Fasko zwei frische Kräfte ein, die dem Spiel der Zürcher neuen Anschub verleihen sollte. Und tatsächlich: in der 77. Minute passte Fasko auf Jeffrén, dieser flankte in die Mitte wo Vilotic goldrichtig stand und zum 2:3-Anschlusstreffer einschob. Noch eine gute Viertelstunde war zu spielen und nun war wieder Pfeffer in der Partie. GC kämpfte vehement um den Ausgleich und kam durch Avdijaj und Doumbia beinahe noch zu einem Punkt: Leider blieb den Hoppers das Wettkampfglück verwehrt und es blieb beim 3:2-Schlussstand für den FC Basel.

Cheftrainer Bernegger zur Niederlage gegen den FCB: «Basel hatte zu Beginn des Spiels sicherlich mehr vom Spiel, jedoch ohne zwingende Torchancen. Leider bekamen wir zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt ein sehr unglückliches Eigentor, das sicherlich schwer zu verdauen war. Gleichzeitig waren wir in der Offensive zu wenig präsent und konnten den Ball nicht genügend halten. Kurz vor der Pause kassierten wir das 0:2, das scheinbar aus einer Offside-Position erzielt wurde.» Der Trainer der Grasshoppers sah in der zweite Hälfe eine Reaktion: «In der zweiten Halbzeit konnte meine Mannschaft einige Dinge korrigieren. Leider entstand, wieder durch einen unnötigen Ballverlust, eine gefährliche Aktion, die schliesslich in einem Elfmeter für Basel mündete. Trotz 3:0-Rückstand hat meine Mannschaft interveniert und sich nicht geschlagen gegeben. Wie schon gegen Luzern mit einem Mann weniger auf dem Platz, erkannte man, dass sich die Mannschaft langsam findet. Am Schluss stand es 3:2. Wir konnten nochmals für Spannung sorgen, z.B. beim Kopfball von Avdijaj. Mit ein bisschen Glück, das auf einer solchen Ebene nötig ist, wäre heute vielleicht noch mehr möglich gewesen.»

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